Deutlich
sind die Schäden im Bereich des Blockbaues zu sehen.
Insbesondere im Stallbereich wurde das Holz durch die
Stalldämpfe stark in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund der stark
beschädigten Balkenlagen, in Verbindung mit dem erhöhten
Dachgewicht, durch eine falsche Eindeckung (Biberschwänze),
sackte das Haus einseitig bis zu 60 cm in sich zusammen.
Auch im
rückwärtigen Bereich nahm der Blockbau, durch unsachgemäße
Baumaßnahmen Schaden.
Der Stalldampf
hat die Balken regelrecht zerfressen.
Auch der Dachrost musste ausgebessert werden, um eine Stabilität wieder zu
erreichen.
Zwischenwände
wurden zerlegt, gereinigt, teilweise ausgebessert und
geschliffen, da sie wieder - auf Sicht - aufgebaut wurden.
Das Kreuzgewölbe
ist vor ca. 45 Jahren eingestürzt. Die Auflager sind deutlich zu
sehen. Die Wände aus Feldsteinen wurden gereinigt und mit Beton verpresst. Das Fundament unterfangen. Der Blockbau
musste
angehoben und ausgerichtet werden. Beschädigte Balkenlagen
wurden ausgewechselt.
Das Kreuzgewölbe
mit 4 Säulen und 12 Feldern wurde rekonstruiert.
Die Kammern des
Gesindes zeigten ebenfalls erhebliche Schäden auf.
In diesen Bereich
sind die Wohnräume des "Bauern" untergebracht gewesen.
Die Stützbalken und Bodenkonstruktion musste entfernt und
erneuert werden.
Die Konstruktion
des Krüppelwalmdaches konnte vollständig erhalten werden.
Früher wurde hier das Getreide gelagert.