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Der Bablhof wird eingeweiht.
Der Bablhof erhielt den kirchlichen Segen.
Am 23.08.1998 fand in
Willetstetten die Einweihung des mehr als 300 Jahre alten
Bablhofes statt. Pater Ivan Tomljenovic aus der Gemeinde
Zell zelebrierte den festlichen Gottesdienst.
In seiner Predigt führte Pater Ivan u.a. aus:
"Das Haus bedeute eine Gemeinschaft, die den Alltag
bewältigen hilft. Bewundere man ein Haus, nehme man teil
an den Menschen, die darin wohnen. Wenn ein Haus sprechen
könnte, mit all seinen Geheimnissen der Vergangenheit,
unseren Traditionen, könnte es sicher sehr viel
erzählen.
Es bedeutet, es ist ein Ort des Lebens, der Familie, der
Gemeinschaft."
Die
"Eicherfreunde" aus Eitenzell zeigten ihre
Schmuckstücke, ebenso der Oldtimerclub aus Pettenreuth.
Ein Großteil der Ausstellungstücke stammte aus der
unmittelbaren Nachkriegszeit, es gab echte Raritäten zu
bewundern.
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Recht interessant waren die Vorführungen mit dem
Hackenzylinder, dem Vorläufer der Dreschmaschine. Das
Getreide wurde durch die Maschine geschoben und die
Körner von einer Walze, mit Hacken aus den Ähren
gelöst.
Mit Sieben wurden die
Körner dann von der Spreu gereinigt.
Hans Dummer, Alfons Eindorfer und Andreas Schwarzfischer
waren hier, wie bereits vor 30 Jahren als Erntehelfer auf
dem Bablhof, tätig.
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Sehenswert war auch die nachgebaute Dampflokomotive, die
auf einer schmalen Bahn, samt Waggons, ihre Kreise zog.
Die Eisenbahnfreunde aus Roßbach hatten die Bahn
mitgebracht, die mit Steinkohle befeuert wurde.
Josef Bücherl und Anton Heimerl betreuten diese
Sensation.
Landrat Theo
Zellner beeindruckt vom Bablhof
Wenn man ein Erbe
antritt, ist das nicht nur mit Freuden verbunden, sondern
bringt auch Belastungen mit sich, merkte der
Landkreischef an. Mit der Erhaltung des Bablhofes wurde
ein Stück Heimat bewahrt.
Im Bild, MdB Klaus Hofbauer, Landrat
Theo Zellner, Christine Glitschenstein, 2. Vorsitzender
CSU Ortsgruppe Zell, Hans Bräu, Günther Glitschenstein,
1. Vorsitzender CSU Ortsgruppe Zell, Lothar Mandl
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Wie früher
Schnupftabak gerieben wurde, zeigte der Weigl-Heiner aus
Brennberg. Dazu ließ der Heiner zwischendurch so manches
Gstanzl (Gesang) hören.
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Letzte Bearbeitung dieser Seite: 18.08.2001
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