1945 Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges
wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht die
Zusammenlegung der kleineren Gemeinden zu größeren
Verwaltungseinheiten angeordnet.Die Gemeinde Beucherling wurde auf die
Gemeinden Trasching, Unterzell und Walderbach aufgeteilt,
ohne die Bevölkerung zu hören und obwohl die Gemeinde
Beucherling zu den größeren im Landkreis Roding
zählte. Dass diese Zerschlagung einer alten und großen
Gemeinde keinem Bedürfnis der Bevölkerung entsprach
bewiesen die folgenden Jahre. Vorstellungen und
Beschwerden wurden beim Landratsamt Roding über die
Unzweckmäßigkeit dieser Aufteilung geführt.
1948 Abstimmungen der wahlberechtigten
Bürger ergaben absolute Mehrheiten für die
Wiederherstellung der Gemeinde Beucherling, so dass sich
die Regierung von Niederbayern genötigt sah, die
Gemeinde in ihrer alten Form wieder herzustellen.
Bei den nun durchzuführenden
Gemeindewahlen ging der Landwirt Josef Glück aus
Willetstetten als Bürgermeister hervor.
1949 Die neue Gemeindeverwaltung nahm den
alten Plan eines Schulhausbaues in Beucherling wieder
auf, der in den Jahren 1930/31 nicht verwirklicht worden
war.
Im Herbst wurden die ersten
Schulklassen im Gasthaus Schweiger, das als
"Notschule" diente, untergebracht. Zur gleichen
Zeit wurde mit dem Bau des Schulhauses begonnen. Trotz
aller Schwierigkeiten, wie es vor allem die
Währungsreform war, die im Juni 1948 durchgeführt wurde
und mit einem Schlage alle Ersparnisse zunichte machte,
stand schon bald ein neuzeitliches, zweiklassiges
Schulhaus fertig da.
1951 Die Freiwillige Feuerwehr erhält
eine Motorspritze T54 der Marke Metz. Am 9.September
erfolgte deren Einweihung durch H.H. Pfarrer
Zitzelsberger.
1952 Schulgottesdienste wurden in der 1858
erbauten Ortskapelle abgehalten. Diese erwies sich nun
jedoch als viel zu klein. Auf Initiative von Josef Niklas
wurde beschlossen, eine Schulkirche zu bauen. Ein
Kirchenverein wurde gegründet. Das Ordinariat Regensburg
begrüßte und unterstützte dieses Vorhaben. Das
Baugrundstück wurde von Josef Niklas zur Verfügung
gestellt. Bauholz, Steine und Sand wurden von den
Ortsbewohnern herangefahren. Die Bewohner von Trasching
huben das Grundstück aus. Diese Nachbarschaftshilfe war
darauf zurückzuführen, dass die Beucherlinger 1932 beim
Bau der Traschinger Kirche ebenfalls Hand- und
Spanndienste leisteten.
1953 Die Dorfkirche war fertig. Am 11
Oktober wurde sie durch Domkapitular Prälat Hörmann benediziert. Von diesem Tage an fand der Gottesdienst in
der neuen Kirche statt.
1954 Straßen und Häuser trugen reichen
Schmuck, große Menschenmengen säumten die Straßen, als
am 27. Juni durch Weihbischof Hiltl die feierliche
Konsekration der neuerbauten Kirche stattfand.
Welch´ herrliches Ereignis,
welch´ großer Festtag in der Geschichte von Beucherling! Schutzpatron der neuen Kirche wurde der von
der Ortschaft bis lang schon hochverehrte "Heilige
Florian".
1956 Der Not der unzulänglichen
Wegeverhältnisse wurde auf Initiative des Gemeinderates
Einhalt geboten. Besonders im Winter waren die einzelnen
Ortschaften kaum zu erreichen. Ein Wirtschaftsweg von
Steinmühle über Beucherling zur Gemeindegrenze nach
Walderbach wurde projektiert. Der erste Bauabschnitt Steinmühle/Beucherling wurde gebaut.
1957 Die Ortsdurchfahrt Beucherling wurde
ausgebaut. Die Ortsbewohner leisteten ihren Anteil durch
Hand- und Spanndienste. Der II. Bauabschnitt nach Hardt
wurde geplant und vom Wasserwirtschaftsamt projektiert.
Die Gemeinde wurde erneut
ersucht, die Flurbereinigung durchzuführen. Der
Gemeinderat lehnte nach 1953 zum zweiten Mal ab.
1958 Der II. Bauabschnitt Beucherling/
Hardt wurde fertiggestellt. Die Einweihung des neuen,
geteerten Wirtschaftsweges erfolgte am
"Napoleonstein" durch Pfarrer Hofmann.
1959 Das Flurbereinigungsamt Landau a.d.
Isar machte nochmals einen Versuch den Gemeinderat für
ihr Vorhaben zu gewinnen. Trotz großer
Meinungsverschiedenheiten wurde das Amt ersucht, eine
Aufklärungsversammlung einzuberufen.
Zu einem unvergesslichen Ereignis wurde die Weihe der neuen Feuerwehrfahne. Trotz
strömenden Regens waren fast alle Vereine des
Landkreises Roding erschienen und ein gewaltiger Festzug
bewegte sich durch die Gassen des Ortes.
1960 Die
Flurbereinigungs-Aufklärungsversammlung wurde am 9. Mai
im Gasthaus Schweiger durchgeführt. 81 Prozent der
Grundstückseigentümer mit 84 Prozent der
Bereinigungsfläche entschieden sich für die
Flurbereinigung. Ein umfangreiches, zu bauendes Wegenetz
wurde entworfen. Entkeimungen und Entwässerungen wurden
in die Maßnahme mit aufgenommen.
Vom Bayerischen
Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten wurde
am 17. August laut Beschluss die Flurbereinigung
angeordnet, deren Träger die
"Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung
Beucherling" wurde.
1961 Der Wegebau begann mit dem Teilstück Willetstetten/Kiesried. Viele fleißige Hände waren am
Werk. Ca. 20 Kilometer geteerte Flurbereinigungswege
sollten gebaut werden, die sich wiederum in
Hauptwirtschaftswege (4,50 m breit) und Wirtschaftswege
(3 m) gliederten. Außer diesen waren noch Sandstraßen
vorgesehen.
Durch das Absinken der
Schülerzahl wurde die zweiklassige Volksschule
Beucherling im September einklassig. Um die Schule wieder
zweiklassig zu bekommen, gab es für den damaligen
Bürgermeister Schweiger und den Gemeinderat nur den Weg,
die Kiesrieder Schulkinder, die gastweise die Volksschule
in Oberzell besuchten, nach Beucherling zu holen.
Rechtlich war dies durchaus zulässig, und so kündigte
die Gemeinde den bestehenden Zustand.
Doch die Reaktion der
Kiesrieder Eltern war überraschend: Schulstreik! Ein
harter Kampf entbrannte. Die Gemeinde bestand auf ihrer
Forderung, wie auch die betroffenen Eltern. Auch
Geldstrafen wurden verhängt fruchtlos!
1962 Beim Bürgermeister erschienen am 7.
Januar Vertreter der Regierung zu einer Aussprache. Eine
zweite Lehrkraft wurde versprochen. Der Bürgermeister
beharrte auf seinem Standpunkt.
9. Januar: Die Kiesrieder
Kinder erschienen zum Unterricht - der Schulstreik war
beendet.
1963 Der Landkreis Roding hatte die
Kreiswasserversorgung beschlossen. Zwecks dieser
Kreiswasserversorgung fand am 10. Januar im Gasthaus
Schweiger eine Bürgerversammlung statt. Landrat Sackmann
wurde dabei heftig angegriffen und beleidigt. Die
Kreiswasserversorgung wurde durch die Mehrheit der
Anwesenden abgelehnt.
In aller Stille erfolgte die
Weihe der neuen Motorspritze TS 8 mit Anhänger. Am 4.
Mai wurde sie durch Pfarrer Hofmann eingeweiht.
1964 Ein langgehegter Wunsch der
Ortsbewohner sollte sich erfüllen: Der Bau eines eigenen
Friedhofs mit Leichenhaus. Die Baufirma Gschwendner
fertigte das Leichenhaus. In Eigenleistung erstellten die
Ortsbewohner den Friedhof
1965 Das stolze Werk, der Gemeindefriedhof
wurde fertiggestellt. Pfarrer Max Hofmann weihte den
neuen Gottesacker.
1966 17 Familien beschlossen, ihre
verstorbenen Mitglieder aus dem Pfarrfriedhof Zell
umzubetten. Innerhalb weniger Stunden wurden am 23. März
in einer Gemeinschaftsaktion die Toten lautlos und mit
Ehrfurcht in Zell gehoben, nach Beucherling transportiert
und hier wieder der geweihten Erde übergeben.
Im Gasthaus Schweiger
versammelten sich am 19. März an die 70
Sportinteressierten um einen Fußballverein zu gründen
Der neue Verein erhielt den Namen Deutsche Jugendkraft
(DJK) Beucherling.
Da der von der Gemeinde
ausgewiesene Sportplatz, der im Mai eingesät wurde, noch
nicht spielfertig war, stellte Gastwirt Johann Schweiger
oberhalb seines Gasthauses eine Wiese als
Übergangs-Fußballfeld zur Verfügung.
Am 22. Oktober wurde mit dem
Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses begonnen Dies war
notwendig, da die Feuerwehr ein Feuerwehrauto bekommen
sollte.
1967 Im Mai wurde der Gemeindesportplatz
freigegeben. Freiwillige Helfer setzten die Fußballtore
und markierten das Spielfeld.
Am 30. Mai wurde vom
Magirus-Werk in Ulm das neue Feuerwehrfahrzeug abgeholt.
Die Gemeinde schloss mit dem
Landkreis Roding einen Vertrag über den Winterdienst,
damit die im Rahmen der Flurbereinigung erstellten
Straßen im Winter auch geräumt und gestreut würden.
1968 Im Sommer bauten die DJK-Mitglieder
in Eigenleistung am Sportplatz ein Vereinsheim mit
Umkleide- und Duschräumen, WC und Garage. Das
Baumaterial finanzierte die Gemeinde.
Im September wurde die
Volksschule Beucherling aufgelöst und in den
Schulverband Oberzell eingegliedert. Mit dem Schulbus
wurden die Kinder von nun an in die Schulorte Oberzell,
Trasching und Martinsneukirchen befördert.
1969 Von Mai bis Juli wurde das ehemalige
Schulhaus umgebaut. Die beiden Klassenzimmer wurden in
einen Gemeindesaal mit Theaterbühne umfunktioniert. In
den folgenden Jahren wurden viele Theaterstücke von
Beucherlinger Laiendarstellern mit großem Erfolg
aufgeführt.
In einem feierlichen Festakt
erfolgte am 18. Mai die Weihe des neuen
Feuerwehr-Fahrzeugs und -Gerätehauses.
1970 Über die Pfingstfeiertage
veranstaltete die DJK die Sportplatz- und Heimeinweihung.
Der Platz war festlich mit Fahnen geschmückt, und
umrahmt von der Knabenkapelle Wald spendete Pfarrer
Hofmann den kirchlichen Segen.
Mit zahlreichen Ehrengästen
fand am 18. November im Gemeindesaal die
Flurbereinigungs-Abschlußfeier statt. Zuvor jedoch wurde
in Willetstetten die zum Dank erbaute
Flurbereinigungskapelle eingeweiht und die neuen Straßen
gesegnet.
Einige Daten zur
Flurbereinigung: Insgesamt wurden 1394 Hektar erfasst. 57
Hektar neue Wirtschaftswege wurden errichtet, wovon 34
Kilometer befestigt wurden. 6,5 Kilometer wurden
zweispurig und 13,2 Kilometer einspurig geteert. 65
Hektar Wiesen wurden entwässert und96 Hektar entsteint.
Die gesamte Maßnahme belief sich auf 2.155.000 DM, womit
der Finanzierungsplan um 57.000 DM überschritten wurde.
18,6 Prozent wurden in Eigenleistung erbracht, der Rest
waren Zuschüsse von Bund, Land und Bezirk.
1971 Der Landkreis Roding wurde aufgelöst
und zum größten Teil in den neu entstandenen
Großlandkreis Cham eingegliedert.
Nach der Landkreisreform
folgte die Gebietsreform der Gemeinden. Große
leistungsfähige Gemeinden sollten gebildet werden. Der
bayerische Ministerrat drohte. dass wenn bis zum 15.
April kein Eingemeindungsbeschluss vorläge, die
Sonderzuweisungen von fast sieben Millionen DM, die auf
die einzelnen Gemeinden des Altlandkreises Roding
verteilt werden sollten, drastisch gekürzt würden.
Für die Gemeinde Beucherling
war die Auflösung sicher. Es konnte nur einen Anschluss an eine andere Gemeinde geben. Aber wohin? Nach
Unterzell, nach Walderbach oder gar nach Roding? Die
Gemeinde Schillertswiesen ließ erkennen, dass sie sich
nur mit Unterzell verbinden würde, wenn auch Beucherling
sich für Unterzell entscheiden könnte. In
Schillertswiesen fand eine Aussprache der Bürgermeister
von Unterzell (Pielmeier), Schillertswiesen (Kulzer) und
Beucherling (Schweiger) statt.
Eine Volksabstimmung ergab
eine große Mehrheit für die Eingliederung nach
Unterzell. Aufgrund der erpresserischen Ankündigung des
Ministerrates musste sich der Gemeinderat innerhalb einer
Woche, der Osterwoche entscheiden und ein entsprechender Beschluss gefasst
werden. Mit dieser Beschlussfassung konnte der Gemeinderat die Sonderzuweisung von 259.000 DM
für die Gemeinde Beucherling retten. Somit wurde die
Gemeinde Beucherling zum 1. Juli rechtskräftig nach
Unterzell eingemeindet. Um die Verwendung der
Sonderzuweisung für die Wasserversorgung zu sichern, musste mit der Gemeinde Unterzell ein
Eingemeindungsvertrag geschlossen werden.
Im Frühjahr hatte der
Beucherlinger Gemeinderat noch beschlossen, die heutige
Kirchstraße auszubauen und in Beucherling und Kiesried
eine Ortsbeleuchtung zu errichten. Die Finanzierung war
bereits gesichert. Im Herbst wurden Straße und
Ortsbeleuchtung fertiggestellt. Die Abrechnung erfolgte
über die neue Gemeinde Unterzell.
1972 Im März erfolgte die Gemeindewahl
der neuen Gemeinde Unterzell. Mit über 80 Prozent der
Stimmen wurde Richard Kulzer, Schillertswiesen,
Bürgermeister.
1975 25 Mitglieder gründen am 3 1. März
im Gasthaus zum Stein den Stopselclub.
1976/78 Die Ortschaften Kiesried, Beucherling, Krottenthal mit den dazwischen liegenden
Einöden und Weilern, wurden an das Kreiswasser
angeschlossen. Die Anwesen und Häuser, die am Stichtag
der Gebietsreform schon bestanden hatten, wurden mit
einem Zuschuss laut Eingemeindungsvertrag bedacht.
Insgesamt waren es 102 Hausanschlüsse.
1980 Die DJK Beucherling wandelt sich vom
reinen Fußball- zum Spartenverein. Am 27. Februar
gründen 37 interessierte Damen und Mädchen die
Gymnastikabteilung.
1982 Im Gasthaus Schweiger wird der
"Stammtisch zur Kastanienfreude" ins Leben
gerufen.
1984 Im März gründet die DJK die
Eisstockabteilung. Da noch keine eigenen Anlagen
vorhanden waren, wurde im Hof der Firma Bäcker in Zell
trainiert.
Als vierte Sportart wird die
Skiabteilung ins Leben gerufen.
1985 Am 6. August sprachen sich die
Bürger in einer Dorfversammlung für die Renovierung der
St.-Georgs-Kapelle aus.
(Am 24. März 1853
beantragte die Gemeinde den Umbau einer kleinen,
ruinösen Feld- und Privatkapelle. Die Genehmigung wurde
erteilt und am 17. Juni 1857 verpflichteten sich 13
Familien zum Bau und fortwährenden Unterhalt einer neuen
Kapelle, die 1858 vollendet wurde.)
Die Renovierung sollte in
Eigenleistung vollzogen werden. Gemeinderat Johann
Schweiger, der auch die Bauleitung übernahm, betonte, dass die Gemeinde Unterzell die Kosten für das
Baumaterial übernimmt.
Spontan fand sich am
nächsten Tag die Dorfgemeinschaft zur Arbeit ein. Der
Verputz wurde innen und außen abgetragen, der Dachstuhl
entfernt und das Mauerwerk trockengelegt. Alles geschah
in einer Blitzaktion, da Gefahr bestand, dass die Kapelle
zum Abbruch freigegeben wird.
1986 An Fronleichnam erhielt die nun in
neuem Glanz erstrahlte St.-Georgs-Kapelle durch Pfarrer
Max Hofmann den kirchlichen Segen.
1987 Gründung der Karateabteilung
innerhalb der DJK.
Die Freiwillige Feuerwehr
feiert auf der "Lenz'n-Wies" ihr 9ojähriges
Gründungsfest mit Gautag.
1988 Am 8. Oktober wird die
Leichtathletikabteilung der DJK gegründet, die sich zu
einem überregionalen Aushängeschild des Vereins
entwickelte.
Die DJK beginnt mit dem Bau
einer Eisstockbahn und eines Ausweichfußballfeldes. die
im Jahr darauf fertiggestellt werden.
1989 Die Dorfgemeinschaft veranstaltet am
3. und 4. Juni ein Dorffest in der Maschinenhalle von
Johann Schweiger. Im Rahmen dieses Festes wurde am
Samstag für den Bezirk Roding der
Feuerwehr-Jugendleistungswettbewerb am Sportplatz
durchgeführt.
Am Sonntag fand eine
Ausstellung mit Maschinen und Geräten der Erntetechnik
von den Anfängen bis in die Neuzeit statt. Zahlreiche
Besucher aus nah und fern fanden sich dazu ein. Eine
zusätzliche Attraktion war der Kammerwagen von Bernhard
Markgraf. Für das leibliche Wohl wurde mit Kesselfleisch
und bäuerlichen Brotzeiten bestens gesorgt.
1990 Einweihung der neuen
Feuerwehr-Tragkraftspritze T58 am 5. Mai.
Seit Dezember wird innerhalb
der DJK Beucherling auch Volleyball angeboten. Das
Training findet in der Schulturnhalle Zell statt.
1992 Im Zuge der regen Bautätigkeit musste die Abwasserbeseitigung durchgeführt werden. In
der Talsenke, südlich der Ortschaft wurde eine
biologische Teichkläranlage mit zwischengeschalteten
Tauchtropfkörpern errichtet, welche am 22.12. in Betrieb
genommen wurde. Die Bruttogesamtkosten ohne
Baunebenkosten betrugen 595.000 DM. Die Ortschaft, sowie
das vorgesehene Baugebiet wurde voll kanalisiert und die
jeweiligen Hausanschlüsse fertiggestellt. Die Kosten der
Kanalisation betrugen: Ortskanal DM 1.226.000, Zu- und
Ableitungskanal DM 285.000, Pumpstation und Sonderbauwerk
DM 152.000.
1993 "Flugzeugabsturz: Der Pilot war
sofort tot", so lautete die Schlagzeile der Chamer
Zeitung über den Absturz, der sich am 22. Januar im
schwierig zugänglichen Wald hinter dem Sportplatz
ereignete. Die Feuerwehren von Roding, Trasching und
Beucherling legten Ölsperren an. Das THW Roding
leuchtete die Absturzstelle aus. Die Kripo aus Regensburg
leitete bis zur Ankunft der Spezialisten vom
Bundesluftfahrtamt aus Braunschweig am nächsten Tag den
Einsatz.
Beim Oberpfalzentscheid im
Bundeswettkampf der Deutschen Jugendfeuerwehr am 24.
April in Kemnath belegte die Mannschaft der Feuerwehr
Beucherling den sensationellen 1. Platz. Unter Ausbilder
Manfred Kerscher waren im Team: Alexander, Andreas und
Jürgen Prasch, Markus Dummer, Markus Frank, Stefan Alsheimer, Florian
Humbs, Stefan Kulzer, Richard Schrödl, Matthias Markgraf
Bei der Renovierung des
Kircheninnenraumes war wieder einmal der
Gemeinschaftsgeist der Bürger gefordert. Das Gotteshaus
wurde isoliert, Unterbeton eingezogen und mit neuem
Pflaster belegt. Die gesamte Kirche wurde auf einen
modernen Stand gebracht.
Am 3. Oktober wurde das
Gotteshaus feierlich gesegnet und die neue Orgel durch
Studienrat Siegfried Schweiger geweiht. Im Sportheim fand
eine würdige Abschlussfeier statt.
Einweihung des
Feuerwehr-Gerätehausumbaus am 10. Oktober. Die weltliche
Feier erfolgt im Festzeit gegenüber dem Gerätehaus in
der "Wagner-Wies".
1994 Am 24. September wurde im Gasthaus
Schweiger eine Informationsversammlung zur Dorferneuerung
abgehalten. 20 Teilnehmer erklärten sich zur Mitarbeit
in den Arbeitskreisen bereit.
1995 Im Sommer wird die Kreisstraße CHA
24 von Trasching bis Abzweigung Unterranning saniert und
auf 5,50 verbreitert.
Weihe des neuen
Feuerwehrfahrzeuges der Marke "Mercedes" am 25.
Juni.
Zu einem nicht erhofften
Erfolg wurde die von den Arbeitskreisen vorbereitete
Ausstellung zur Dorferneuerung.
1996 Die Dorfbewohner leisten in
vorbildlicher Weise ihren Beitrag bei der Pflasterung der
Gehsteige vom Sportplatz zur St.-Georgs-Kapelle.
1997 Nachdem ein Sturm das alte,
kupferverschlagene Holzkreuz der Filialkirche St. Florian
umgebogen hatte, wurde mit einem Kranausleger am 26.
April ein neues, vergoldetes Turmkreuz angebracht.