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Von Ybbs/Marsbach nach Tulln

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2050 |
Marsbach,
Schiffsstation für Maria Taferl auf dem Taferlherg. Zur
Wallfahrtskirche der Schmerzhaften Muttergottes pilgern die Leute seit
dem 15. Jahrhundert. Die weithin sichtbare, zweitürmige Kirche wurde
von namhaften Künstlern erbaut und ausgestattet: Georg Gerstenbrand,
Carlo Lurago, Jakob Brandtauer, Hochaltar von Josef Götz und
Querschiff-Altäre mit Gemälden vom Kremser Schmitt sowie Bildwerken
von Johann-Georg Dorfmeister. Neben Maria Zell dürfte Maria Taferl der
am meisten besuchte Wallfahrtsort Österreichs sein. |
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2036 |
Melk, rechtes Ufer, war vor 900 Grenzburg gegen die Ungarn. Das 1089
neben der Burg gegründete Benediktiner-Kloster folgte einer Klostergründung
des 10. Jahrhunderts. Der 1702 von Prandtauer begonnene Neubau ist eines
der bedeutendsten Schöpfungen des Barock in Europa. Im Stift liegen
bedeutende Kunstschätze, u. a. das Melker Kreuz von 1362. Melk wird im
Nibelungenlied erwähnt, sie ist auch die älteste Residenz der
Babenberger Markgrafen und späteren Herzöge. An keiner Stelle der
Donau ist Landschaft und Architektur zu so unvergleichlicher Wirkung
zusammengefasst wie im gewaltigen Stift Melk, dem imposanten Hauptwerk
Prandtauers. Im Jahre 1702 begann der riesige Neubau unter dem Abt
Berthold von Dietmeier zu entstehen. Prandtauer führte ihn bis zu
seinem Tode im Jahr 1726 dann übernahm ihn sein Schwiegersohn Josef
Mungenast und brachte den Stiftsbau in den 40er Jahren des 18.
Jahrhunderts zu Ende.

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In Melk endete die 4. Etappe, nach 41 km am
Campingplatz "Fährhaus". Ein guter Campingplatz, er kostete
11,- DM
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2032 |
Schönbühel,
im
12. und 13 Jahrhundert hauste in Schönhühel ein Geschlecht der Ritter
von Schönbühel. Später sind Burg und Herrschaft Schönbühel im
Besitz des Stiftes Melk. 1396 kamen sie in den Besitz der Starhemberger. |
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2019 |
Spitz, gehörte zu dem gewaltigen Landkomplex, der 830 durch König Ludwig
dem Deutschen dem Kloster Niederalteich verbrieft wurde. Der Ort wurde
danach Wachau genannt, mit jenem Namen, der schließlich zur Bezeichnung
des gesamten Tales geworden ist. Sehenswert ist u. a. die aus dem 16.
Jahrhundert stammende Pfarrkirche mit dem aus dem 15. Jahrhundert
stammenden Statuen und dem Altarbild von Johann Martin Schmidt. Das alte
Rathaus ist wegen seines schönen spätgotischen Portals bekannt. Der
Ort umrahmt einen großen als "Tausendeimerberg" bekannten
Weinberg.

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Rührsdorf in der Wachau. Der Weg führt durch riesige Obstplantagen.

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2009 |
Ruine und Ort Dürnstein. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von
den Kuenringern erbaut. Hadamar II. von Kuenring hielt hier 1192/93 den
englischen König Richard Löwenherz 3 Monate als Gefangenen des Herzog
Leopold V., der ihn dann an Kaiser Heinrich VI. auslieferte. Die Erzählung
von Löwenherzs treuem Sänger Blondel ist eine Sage. An den Strom
gebaut ragt der Turm der Stiftskirche, einer der schönsten Barockbauten
Österreichs, als Wahrzeichen Dürnsteins empor. Das
Augustiner-Chorherrnstift wurde 1410 gestiftet. Auch in ihrer äußeren
Erscheinung bilden Burg, Stadt und Strom eine Einheit. An keinem Punkt
der Wachau ist die Landschaft und Siedlung so eng und so natürlich
verbunden. Mauerzüge umschließen Burg und Stadt bis an das Ufer der
Donau herab. Wie ein Pfeil hervorspringend, an den Strom gebaut wächst
der Turm der Stiftskirche empor, das Wahrzeichen Dürnsteins. |

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2002 |
Krems, linkes Ufer, die Stadt wird in einer Urkunde König Ottos
III. von 955 als Reichsburg im Ostland bezeichnet. Ihre erste Blüte verdankt
die Stadt dem Weinhandel. 1305 erhielt sie von Herzog Rudolf III. die
gleichen Rechte wie die Stadt Wien.
Als Sehenswürdigkeiten sind zu erwähnen: 3 Stadttore und Teile der
mittelalterlichen Befestigungen, die gotische Piavistenkirche (1520),
die barocke Pfarrkirche (1630), Stadtmuseum, Weinmuseum,
Dominikanerkloster, KremserSchmidt-Museum, Gezzoburg usw. Krems und
Stein hatten als Mittelpunkt des weithin reichenden Weinhandels damals
unbestritten den ersten Rang unter den österreichischen Städten nach
Wien. Noch im 16. Jahrhundert nannte Kaiser Maximilian II. die beiden Städte
die vornehmsten nach Wien. Für den Wohlstand der Bürger spricht die
Tatsache, dass sich die Stadt mit eigenen Mitteln erfolgreich einer
Belagerung durch die Truppen des Ungarnkönigs Matthias Corvinus im
Jahre 1477 zu erwehren vermochte. Auch eine zweite Belagerung im Jahr
1486 blieb vergeblich. |

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1964 |
TuIln, rechtes Ufer, nach der Lebensbeschreibung des heiligen Severin
ist die Stadt als Römersiedlung Comagenis bekannt. Im Nibelungenlied
ist Tulln die Stadt, wo Etzel mit seiner Braut zusammentrifft. Unter
Karl dem Großen wird hier eine Schiffsbrücke errichtet. Die Babenberger
Herzöge residierten in der Stadt. 998 wurde unter Otto III. alles Land
um Tulln als kaiserlicher Besitz erklärt. 1042 erfolgte wieder ein
Hunneneinfall der Tulln vernichtete, heim Gegenstoß des Markgrafen
Albrecht aber wurde das ganze Gebiet bis zur Leitha dem Reich zurückerobert.
1683 trafen sich in Tulln das deutsche Ersatzheer zur Befreiung Wiens
von der Belagerung durch die Türken mit dem Polenkönig Sobieski. |
Die 5. Etappe endete für mich in Tulln. Heute waren es 80 km. Der
Campingplatz in Tulln ist sehr gut, alles incl. 16,- DM |
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Copyright © 2001 G. Glitschenstein
- Stand: 22. August 2006
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