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Abschnitt 5

 

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Von Tulln - Greifenstein nach Wien

Alte Hofburg, Schatzkammer

Flusskilometer:

Beschreibung:

1949 Greifenstein, letzte Staustufe vor Wien. Noch 1136 gab es einen Ritter von Grifansteine. 1247 ließ Bischof Rüdiger von Passau eine neue Burg erbauen. 1645 verwüsteten die Schweden den Ort.
1943 Korneuburg, linkes Ufer, ist im 12. Jahrhundert als Festung bekannt. Die 1. DDSG gründete hier 1852 eine Schiffswerft. River Queen
1939 Klosterneuburg, rechtes Ufer, das grüne Dach und die Kuppeln des Augustiner Chorherrnstiftes ragen aus dem Auwald empor. Das Stift wird 1108 von Landespatron Leopold dem Heiligen gegründet. Die Stiftskirche - eine dreischiffige romanische Basilika - wurde im 17. Jahrhundert barockisiert. Im Kreuzgang befindet sich eines der größten Kunstwerke des Abendlandes - der Altar von Verdun aus dem Jahre 1181. Die Kuppeln der mächtigen Ecktürme tragen Nachbildungen der deutschen Kaiserkrone und des österreichischen Herzogshutes. Klosterneuburg ist Mittelpunkt des hiesigen Weinbaugebietes.
1929 Wien. Das Gebiet um Wien war schon von den Kelten besiedelt. Die Römer bauten das Kastell Vindobona, sie legten die ersten Weingärten an. Unter dem Babenberger Heinrich II. Jasomirgott (1141 - 1177) wird Wien Residenz des Herzogtums Österreich. 1246 starb die männliche Linie der Babenberger aus. 1278 wird Rudolf von Habsburg Herzog. 1365 wurde die Universität gegründet und die Stefanskirche im gotischen Stil erbaut. 1469 wurde Wien ein selbständiges Bistum und somit von den Passauer Bischöfen unabhängig. 1529 verteidigte Graf Nikolaus von Salm Wien gegen die Türken. 1683 belagerten die Türken - unter Kara Mustapha - abermals Wien. Graf Rüdiger von Starhemberg verteidigte die Stadt erfolgreich, bis das Reichsentsatzheer unter Herzog Karl von Lothringen und die polnische Hilfsarmee eintrafen und die Türken schlugen. 1805 wurde Wien von den Franzosen besetzt.

 

 

Neue Hofburg

Alte Hofburg

 

 

 

 

Stefansdom

 

 

 

 

 

Cafe CentralCafe Central

 

Wer Lust hat, kann mir ja über seine Erfahrungen 
kurz schreiben.

Ein Radler bei der Fußpflege

In Wien, Klosterneuburg, war das Ziel (6. Etappe) erreicht. Am letzten Tag musste ich nur noch 23 km radeln. Bei mir waren nicht die Füße, sondern die Pflege des Sitzfleisches wichtiger.
Der Campingplatz war sehr gut und kostete 15,- DM
In die Stadt mussten allerdings noch 12 km zurückgelegt werden. Ein Radweg führt in die Stadtmitte.

 
 
Copyright © 2001 G. Glitschenstein
Stand: 22. August 2006