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Steinhof
Gemeinde Zell, Landkreis Cham
Einödhof: Wohnstallhaus mit Stadelteil und Getreidekasten
Hofstelle umfassend saniert von 1984 - 1990
Zweigeschossiger
Blockbau, Erdgeschoss Massivbau verputzt.
Der Steinhof gehörte wohl seit 1394 bis zur Säkularition von
1803 zum Kloster Walderbach. Namengebend war seine Lage auf einer
Felsformation hoch über einer Verengung des Perlbachtals bei Steinmühl.
1867 werden 13
Einwohner und 4 Gebäude für die Einöde angegeben. Heute
befinden sich zwei Hofanlagen dort: der historische Stein-, jetzt
Austragshof, und der um 1960 geschaffene Aussiedlerhof.
Der wohl älteste
urkundliche Beleg über den Steinhof stammt aus dem Jahre 1394.
Hofinhaber war um 1550 Georg Prechsner, um 1670 Niclas Meisinger.
Das zweigeschossige Wohnstallhaus besteht aus einem
bruchsteingemauertem Erdgeschoss und Blockbau-Obergeschoss sowie
Kniestock, Giebel- und Seitenschrot und einem angefügten
Stadelteil über einem tonnengewölbten Keller.
Der Erdgeschossgrundriss weist die klassische Einteilung des
traufseitig erschlossenen Waldlerhauses auf. Im Obergeschoss findet sich die gleiche Raumaufteilung: über dem Hausflez der
sogenannte Flezboden, dann die obere Stube mit Tür zum
Seitenschrot, des weiteren die Stubenkammer.
Der Stallboden diente als großer Bergeraum. Ein
Blockbau-Zwischengiebel, der bis unter die Dachfläche reicht,
trennt den Stall vom Wohnbereich.
Die Dachdeckung bestand bis um 1880 aus steinbeschwerten
Legeschindeln.
Letzte Bearbeitung dieser Seite: 03.08.2001
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